On Tour

Heidepark

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Freitag, 21.03.2014, 8 Uhr morgens. Die Event-Physiker treffen sich an der Uni. Mit guter Laune, voller Vorfreude und der frühen Uhrzeit trotzend. Ziel war der Heide Park Soltau. Noch vor der offiziellen Eröffnung durften wir den neuen Wing Coaster testen. Quasi als Versuchskaninchen (Spoiler: Alle sind heile wieder in Paderborn angelangt). Natürlich auf einer sehr akademisch, wissenschaftlichen Basis, mit verschiedenen Tests und was noch dazu gehört. Das lässt sich natürlich niemand zweimal sagen. Also Bus gemietet, frühe Uhrzeit ignoriert und aufgemacht in Richtung Norden.

Im Heide Park angelangt, ging es durch den Backstagebereich direkt in das Land Transsilvanien. Dort wartete er, nur auf uns, der Flug der Dämonen. Majästetisch ragte der Wing Coaster empor und lud uns ein, unsere Grenzen zu testen. Schon der Anblick der Anlage ließ erahnen, welchem Wahnsinn man sich da ausgesetzt hatte. Mit schauriger Hintergrundmusik, einem HELP an der Wand und einer insgesamt düsteren Stimmung erwartet einen der Flug der Dämonen.

Doch unerschrocken und noch immer voller Vorfreude, stiegen Event-Physiker zu ihrer ersten Fahrt ein. Ok, vielleicht war auf dem ein oder anderen Gesicht ein ganz kleines bisschen Angst zu erkennen. Dieser Hauch von Angst war aber nach der ersten Fahrt verschwunden, wahrscheinlich waren die Fahrer aber, angesicht des gerade Erlebten, auch nur zu paralysiert, um noch weiter ein Gefühl der Angst verspüren zu können. Oder die Euphorie siegte, da alle froh waren, wenigstens die erste Fahrt überlebt zu haben. Aber keine Sorge: Auch die fünf darauffolgenden Fahrten wurden lebend verlassen. Aber den Grenzen, denen kam man schon ziemlich nah. Näher wahrscheinlich, als einem lieb war. Den Magen auf der Bahn kurz verlassend, ging es zu der anschließenden Technikführung. Nachdem man die Fahrbahn live erlebt hatte, war er sehr interessant zu erfahren, wie so ein großes Projekt in Planung geht, was alles dahintersteckt und wie die technischen Anforderungen, die an so eine Bahn gestellt werden, sind.

Doch nach dieser sehr beeindruckenden Technikführung ging es raus aus Transilvanein und weiter ins Land der Vergessenen zum Desert Race. Desert Race ist eine Katapultachterbahn. Gefühle waren beim Einstieg alle mit dabei: von vollkommen entspannt bis panisch konnten wir jede erdenkbare Gefühlsregung abdecken (Beweise gibts in der nachfolgenden Fotoreihe). Viel beeindruckender als die Fahrt an sich, war die gigantische Hydraulik, die hinter dieser Achterbahn steckt. Für Menschen, die es sich nicht vorstellen können: Denkt euch einen großen Raum mit einer sehr großen Maschine darin. Mit den vielen Schläuchen, die zu dieser Maschine gehören, könnte sie Menschen produzieren. Tut sie nicht, sie zieht den Schlitten für die schnelle Beschleunigung der Bahn, aber möglich wäre sicherlich.

Zum Schluss wurden wir weiter in die Bucht der Piraten geführt. Dort wollte man uns anscheinend so schnell wie möglich loswerden; Wir wurden hineingeführt in den Schlund des Kraken. Wie viele solch ein Erlebnis wohl schon überlebt haben? 26 Event-Physiker gehören nun offiziell auch zu den Überlebenden. Sehr wahrscheinlich war der Chef-Ingenieur nicht ganz unschuldig daran.

 

Bildrechte:

Bilder:

Datum:

21.03.2014

Was haben wir gemacht?:

Wir sind Achterbahnen gefahren, mit Action Cams und Beschleunigungssensoren!

Über diesen Ausflug:

Freitag, 21.03.2014, 8 Uhr morgens. Die Event-Physiker treffen sich an der Uni. Mit guter Laune, voller Vorfreude und der frühen Uhrzeit trotzend. Ziel war der Heide Park Soltau. Noch vor der offiziellen Eröffnung durften wir den neuen Wing Coaster testen. Quasi als Versuchskaninchen (Spoiler: Alle sind heile wieder in Paderborn angelangt). Natürlich auf einer sehr akademisch, wissenschaftlichen Basis, mit verschiedenen Tests und was noch dazu gehört. Das lässt sich natürlich niemand zweimal sagen. Also Bus gemietet, frühe Uhrzeit ignoriert und aufgemacht in Richtung Norden.

Im Heide Park angelangt, ging es durch den Backstagebereich direkt in das Land Transsilvanien. Dort wartete er, nur auf uns, der Flug der Dämonen. Majästetisch ragte der Wing Coaster empor und lud uns ein, unsere Grenzen zu testen. Schon der Anblick der Anlage ließ erahnen, welchem Wahnsinn man sich da ausgesetzt hatte. Mit schauriger Hintergrundmusik, einem HELP an der Wand und einer insgesamt düsteren Stimmung erwartet einen der Flug der Dämonen.

Doch unerschrocken und noch immer voller Vorfreude, stiegen Event-Physiker zu ihrer ersten Fahrt ein. Ok, vielleicht war auf dem ein oder anderen Gesicht ein ganz kleines bisschen Angst zu erkennen. Dieser Hauch von Angst war aber nach der ersten Fahrt verschwunden, wahrscheinlich waren die Fahrer aber, angesicht des gerade Erlebten, auch nur zu paralysiert, um noch weiter ein Gefühl der Angst verspüren zu können. Oder die Euphorie siegte, da alle froh waren, wenigstens die erste Fahrt überlebt zu haben. Aber keine Sorge: Auch die fünf darauffolgenden Fahrten wurden lebend verlassen. Aber den Grenzen, denen kam man schon ziemlich nah. Näher wahrscheinlich, als einem lieb war. Den Magen auf der Bahn kurz verlassend, ging es zu der anschließenden Technikführung. Nachdem man die Fahrbahn live erlebt hatte, war er sehr interessant zu erfahren, wie so ein großes Projekt in Planung geht, was alles dahintersteckt und wie die technischen Anforderungen, die an so eine Bahn gestellt werden, sind.

Doch nach dieser sehr beeindruckenden Technikführung ging es raus aus Transilvanein und weiter ins Land der Vergessenen zum Desert Race. Desert Race ist eine Katapultachterbahn. Gefühle waren beim Einstieg alle mit dabei: von vollkommen entspannt bis panisch konnten wir jede erdenkbare Gefühlsregung abdecken (Beweise gibts in der nachfolgenden Fotoreihe). Viel beeindruckender als die Fahrt an sich, war die gigantische Hydraulik, die hinter dieser Achterbahn steckt. Für Menschen, die es sich nicht vorstellen können: Denkt euch einen großen Raum mit einer sehr großen Maschine darin. Mit den vielen Schläuchen, die zu dieser Maschine gehören, könnte sie Menschen produzieren. Tut sie nicht, sie zieht den Schlitten für die schnelle Beschleunigung der Bahn, aber möglich wäre sicherlich.

Zum Schluss wurden wir weiter in die Bucht der Piraten geführt. Dort wollte man uns anscheinend so schnell wie möglich loswerden; Wir wurden hineingeführt in den Schlund des Kraken. Wie viele solch ein Erlebnis wohl schon überlebt haben? 26 Event-Physiker gehören nun offiziell auch zu den Überlebenden. Sehr wahrscheinlich war der Chef-Ingenieur nicht ganz unschuldig daran.